Trötet nur in B

Vorgestern sah man im Fernsehen Claudemir Jeronimo Barreto, besser bekannt als Cacau (nach seiner Einbürgerung auch als: Helmut), wie er für seine Tochter – oder wen auch immer – ein Happy Birthday auf einer Vuvuzela zu Gehör brachte.

Nun hat das Ding ja aufgrund der Posaunenarchitektur wohl nur einen Ton, annähernd ein B. Es heißt zwar, das besonders geübte Vuvuzelisten noch einen zusätzlichen, höheren Ton produzieren könnten, aber im Normalfall bleibt es eindeutig eintönig. Was ja auch bei den zweimal 90 Minuten gestern bereits als lautes Dauergebrumm zu vernehmen war.

Und während Cacau sein Wö-wö-wö-wö-wö-wöö zum Besten gab, was man eigentlich nur erkannte, weil man wußte, was es sein sollte, habe ich mich die ganze Zeit gefragt, an was mich das erinnert. Jetzt weiß ich es ;o))

Bild von Bello, dem sprechenden Hund

Herr Otto Mohl fühlt sich unwohl am Pol ohne Atomstrom.

Spuren hinterlassen?

Im Selbsttest zumindest 81,5 Punkte. Allerdings mit dem Kommentar versehen: Selbsttest sei ja eh nur für Anfänger und Weicheier.
Der spannendere Ablauf sei vielmehr:

01: Du sendest deinem Partner per E-Mail einen Link
02: Dein Partner füllt den wie-war-ich.de-Fragebogen aus
03: Die Punkte werden errechnet und euch beiden zugeschickt!

Und, wie war ich?

Top Kill

Man habe die Aktion erneut gestartet und werde sie vermutlich einen weiteren Tag lang fortsetzen und versuchen, neben Schlamm auch Altreifenteile und Golfbälle in das Bohrloch zu pressen, um das Öl zurückzudrängen und anschließend den Bohrlochkopf mit Zement zu verschließen. Das Ganze sei eben wie eine Achterbahnfahrt, meinte lapidar der BP-Manager.

Operation ausgesetzt

Jesses … das kann man doch kaum noch parodieren sowas.

Altreifenteile und Golfbälle? Da fallen mir eine Reihe Barks-Geschichten aus den 50ern ein.

Wehe!

Die Beschäftigten des Elektronikherstellers erhielten laut einem Zeitungsbericht einen Brief mit perfidem Inhalt. Die Mitarbeiter werden darin zu einer schriftlichen Erklärung aufgefordert, keinen Selbstmord zu begehen. Außerdem verhängt das Unternehmen seine Gebäude mit Netzen, um Todesstürze zu verhindern.
[…]
„Ich verspreche, mich oder andere niemals in einer extremen Form zu verletzen“, heißt es darin. Die Beschäftigten erlauben dem Unternehmen mit ihrer Unterschrift, sie „zum eigenen Schutz und dem anderer“ in eine psychiatrische Klinik zu schicken, sollten sie in einer „anormalen geistigen oder körperlichen Verfassung sein“.

(Quelle)

Himmelherrgottsakra …

Mehr als Emma

Ausstellungsplakat Franziska Becker ... caricatura museum frankfurt

Zeichnungen und Objekte. Skizzenbücher und großformatige Gemälde.

Franziska Becker – Letzte Warnung (27.05.–19.09.2010)

Ausstellung im caricatura museum … durchaus ein Grund, mal wieder nach Frankfurt zu fahren.

Ein Zitat aus ihrem Oeuvre hat schon seit mehr als zwei Jahrzehnten einen festen Bestand in unserer Intra-Kleinfamilien-Kommunikation. Anzuwenden in allen Fällen zeit- oder inhaltsgleichen Denkens oder Handelns:

Oh Göttin … wir menstruieren gemeinsam!

Tiefe Brise

Dale Air takes pride in delivering aroma solutions to museums, theme parks, attractions, and designers, for education and for the use in point-of-sale. Upon request we design aromas and dispensing solutions tailored to our client’s specifications.
[…]
Dale Air has been established for over 20 years at first providing air freshening for hotels, hospitals, nursing homes and domestic homes. After requests from the Jorvic Viking Centre in York for the more unusual aromas, Dale Air has become famous for the aroma of fishmarket rather than freesia and vomit rather than violets.

Ein Gerücheproduzent mit einer wirklich beeindruckenden Aromenvielfalt … einschließlich Brauerei, Heizungskeller, Pferdestall, Dampflok und dem Schnüff einer Football-Umkleidekabine.

Eine Nase

Jugendsünde

Man sollte nie ererbte Unterlagen im Beisein des eigenen Nachwuchses sichten. Ein kleiner Prestigezuwachs rechtfertigt nie die schlagartig sinkende Autorität.

War es Spott und Hohn oder doch nur eine fröhliche Ironie in den Kommentaren meines Sohnes?

Ausschnitt ... Klick bringt gesamtes Bild

Virtueller Chor

Am Anfang war ein Groupie …

Nein, kann man so nicht sagen. Am Anfang war ein ausgesprochener Fan von Eric Whitacre und seinen Kompositionen. Seiner Musik verfallen, wie sie selber sagt. Als Groupie hätte sie ihm wahrscheinlich eher Teddybären oder ein paar Höschen zukommen lassen, so hat sie aus Dankbarkeit und Verehrung vor ihrer Webcam sitzend die Sopranstimme eines seiner Choralwerke zu Gehör gebracht. Und hat damit ein Riesenprojekt angestoßen.

Whitacre war gerührt und angetan von ihrer Stimme. Außerdem hatte er eine Idee:

I kind of freaked out, because it occurred to me that if 100 people all recorded their respective parts (Soprano, Alto, Tenor, and Bass) we could line them all up and create a virtual choir. So I asked everyone to buy the same recording of Sleep from iTunes, a beautiful performance by the superb British choir Polyphony. Singers from around the world posted their individual parts, simply singing along to the recorded piece.

Nach einigen Vorarbeiten und Zwischenschritten, v.a. auch digitalen Nacharbeiten (siehe: How We Did It) war ungefähr ein Jahr später Lux Aurumque als virtueller Chor geboren …

Mit 185 Stimmen aus 12 Ländern.
Und sehr, sehr schön ;o)

Es wird, es wird!

Wenn das Männchen auf Brautschau ist, kann es vorkommen, daß es die ganze Nacht singt, wohltönend und laut. Das Melodie-Repertoire ist sehr umfangreich.

Kohlmeise, Nachtigall, Feldlerche, Goldammer … beim Radio Sachsen ist Frühling.

Kohlmeise, Nachtigall, Feldlerche ...