Des Pudels Kern

Ren Netherland macht seit 25 Jahren Fotos. Tierfotos. Genauer: Haustierfotos. Also Portraits von Hunden, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen … was so kreucht und fleucht im Haus. Mit und ohne zugehörige Zweibeiner.
Und er scheint ein Händchen für seine tierischen Models zu haben. Weshalb er in den USA auch bei vielen schrecklichen „pimp-my-pet“-Wettbewerben als Haus-und-Hof-Fotograf hinzugezogen wird.

Pudel, mehr oder weniger  ...  (c) Ren Netherland

Transformierte Pudel und Albenindex

Mit Geschmack und Farbsinn

Da es zu dieser Zeit noch keine Farbfotografie gab, wurden die Farben auf Glas-oder Papierbilder in mühevoller Kleinarbeit mit dem Pinsel unter einer Lupe aufgetragen. Als Farben wurden überwiegend Eiweißlasuren verwendet. Das Kolorieren bot keine technischen Schwierigkeiten, wohl aber mußte es mit gutem Geschmack und etwas Farbsinn ausgeführt werden. Es genügte nicht eine Wiese grün und den Himmel blau zu malen, sondern die Stimmung mußte in der Gesamtheit erfaßt und nach Möglichkeit in einer natürlichen Farbtönung wiedergegeben werden.

Koloriertes Stereophoto um 1860 ... (c) stereoskopie.com

Handkolorierte Stereophotos … und überhaupt alles über die Welt der Stereoskopie im virtuellen Museum für Stereophotografie und Stereoskopie

Bergwerke und Hütten

Das Ehepaar Becher hat sich von Beginn an der Industriearchitektur im Ruhrgebiet mit besonderem Interesse gewidmet, namentlich den für diese Region typischen Berg­werken und Stahlhütten. Zum ersten Mal wird mit unserer Ausstellung dieser Bereich ihres Schaffens systematisch erschlossen. Namen wie die der Zechen Concordia und Hannibal oder der Gutehoffnungshütte stehen bis heute für die industrielle Geschichte des Ruhrreviers. Dabei konzentriert sich die Ausstellung nicht auf einzelne Gebäude, sondern nimmt die Anlagen als ganze und ihre Situierung innerhalb des Stadt- oder Naturraums in den Blick. Dieser von den Bechers ‚Industrielandschaft‘ genannte Bildtypus stellt das Ruhrgebiet in Bezug zu vergleichbaren Komplexen in Deutschland, Europa und den USA. Die für die Geschichte der Region so wichtige Sprache der Industriearchitektur findet hier zu einer gültigen Darstellung.

Eine Ausstellung (bis 2. Mai) im Josef-Albers-Museum in Bottrop.

Bernd und Hilla Becher.
Bergwerke und Hütten – Industrielandschaften

Anfotografieren gegen Verfall und Vergessen.

Dazu ein Beitrag im TV Emscher-Lippe (nicht von der etwas hölzernen Anmoderation abschrecken lassen) und ein Beitrag der Deutschen Welle.

Sehr interessant ein älteres Interview mit beiden:
Bernd and Hilla Becher talk about their work (Teil 1, Teil 2)

Und nett natürlich auch dies …

9+

Neunplus is a collective of photographers based in Berlin, Germany, which was founded in February 2005.

We believe that a group or network can use the strengths of every individual member to create something which would not be possible for a single photographer. Interchange, discussions and development of both individual and collective projects, external promotion of work and a wide network of contacts are important aspects from which every member can benefit.
[…]
Since spring 2009, neunplus has functioned as a network of potographers, curators and cultural workers without a specific base and gallery. Nevertheless we conduct regular meetings and continue working in individual and also collective projects and have intensified our contacts to other art institutions.

Und wenn man das etwas Schwurbelige mal wegläßt:
Die Jungs und Mädels von neunplus machen einfach richtig schöne Photos.

Miniaturen der Memberseite von neunplus

Und drüber gestolpert bin ich bei ConscientiousJörg Colberg’s weblog about fine-art photography (and more). Definitiv auch einen regelmäßigen Blick wert.