Die Handlung der sieben Harry-Potter-Bücher als zweistimmiger 99-Sekunden-Bänkelgesang. Sehr nett, das ;o)
[drüber gestolpert bei den Ansichtssache(n) aus dem "wilden Westen"]
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Die Handlung der sieben Harry-Potter-Bücher als zweistimmiger 99-Sekunden-Bänkelgesang. Sehr nett, das ;o)
[drüber gestolpert bei den Ansichtssache(n) aus dem "wilden Westen"] Am Anfang war ein Groupie … Nein, kann man so nicht sagen. Am Anfang war ein ausgesprochener Fan von Eric Whitacre und seinen Kompositionen. Seiner Musik verfallen, wie sie selber sagt. Als Groupie hätte sie ihm wahrscheinlich eher Teddybären oder ein paar Höschen zukommen lassen, so hat sie aus Dankbarkeit und Verehrung vor ihrer Webcam sitzend die Sopranstimme eines seiner Choralwerke zu Gehör gebracht. Und hat damit ein Riesenprojekt angestoßen. Whitacre war gerührt und angetan von ihrer Stimme. Außerdem hatte er eine Idee:
Nach einigen Vorarbeiten und Zwischenschritten, v.a. auch digitalen Nacharbeiten (siehe: How We Did It) war ungefähr ein Jahr später Lux Aurumque als virtueller Chor geboren … Mit 185 Stimmen aus 12 Ländern.
Dur, Moll, achttaktige Periode, Terz und Grundton, Subdominanten, Tonika und chromatische Annäherungen. Klaus Kauker vergleicht die Balladen- und die upTempo-Version des deutschen Beitrags für den Liederwettstreit in Oslo. Dabei geht es nicht etwa um Nörgelei, sondern um Magie und Handwerk, um Akkorde, die nichts falsch machen und um Akkorde, die gegenarbeiten. Und es geht um das, was unser Ohr erwartet … oder eben auch nicht. Als ich das Lied gehört habe, ging es mir ähnlich, wie Jürgen Siebert es auch im Fontblog (wo ich über den Film gestolpert bin) beschreibt. Mittendrin ist irgendetwas komisch. Die Fassung als Gesamtprodukt gefällt mir zwar besser, aber irgendetwas stimmt nicht. Allerdings hätte ich es nie benennen können. Nicht etwa, daß ich es jetzt benennen könnte. Aber spannend ist die ausführliche Analyse allemal.
Das ist nett. Und ich fühle mich plötzlich schrecklich alt. Und was zum Henker ist Goa/Psytrance? Und wenn man grad bei Nicole Britz auf dyfustifications ist, dann auch einen Blick auf die Stilkunde des Abzappelns werfen. Ebenfalls eine nette Sammlung.
Tim Smith hat eine Obsession: Banjos retten. Aus dunklen Kellern, staubigen Dachböden und alten Hühnerställen befreit (oder auch einfach im Internet ersteigert), teilweise in erbärmlichem Zustand, wird jedes Banjo zu einem Projekt. Rahmen und Fell, Bünde und Stimmwirbel … alles wird auseinandergenommen und gereinigt, repariert oder erneuert. Und die Projekte werden per Photostrecke und mit ausführlicher Beschreibung aller Arbeitsschritte auf Save the Banjos dokumentiert.
Von afillá bis zapateados … Flamenco-Glossar
Eine wahrlich gigantische Linksammlung zu alten und sehr alten Musikinstrumenten und Komponisten – Mittelalter, Renaissance und Barock. Als Gesamtliste, nach Ära oder nach Herkunft. Dazu ein Verzeichnis ausgewählter Instrumentenbauer (weltweit). Wirklich klasse! Als privat organisiertes Webportal für Musikfreunde in Chicago und Umgebung, sind die ebenfalls umfangreichen Abschnitte über Orchester, Solisten und Organisationen, über Veranstaltungskalender und Auftritte für Europäer natürlich nur eingeschränkt von Interesse. Aber allein die o.a. Linksammlungen bieten schier unendlichen Wühlspaß.
Daß sein 75. schon gestern war … egal. Und sieht eigentlich ganz propper aus, find ich ;o)
Im September gab es bei Feinkunst Krüger in HH eine schöne Ausstellung von Markku Laakso. In Arctic Burning Sensation trifft Elvis auf läppische Jungen und Mädchen, singt am Lagerfeuer, wandert durch Birkenhaine, trifft Füchse im Wald oder fährt Ski. Einfach klasse … sofern man davon absieht, daß der Fuchs kein Fuchs ist. Und wohl auch nie sein sollte ;o)) |
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