El Hombre Lobo

The name Werewolf most likely derives from Old English wer (or were) and wulf. The first part, wer, translates as „man“ (in the sense of male human, not the race of humanity). It has cognates in several Germanic languages including Gothic wair, Old High German wer and Old Norse var, as well as in other Indo-European languages, such as Latin vir, Lithuanian vyras and Welsh gwr, which have the same meaning.

The second half, wulf, is the ancestor of modern English „wolf“; in some cases it also had the general meaning „beast“. An alternative etymology derives the first part from Old English weri (to wear); the full form in this case would be glossed as wearer of wolf skin.

Obwohl dem Sujet entsprechend düster in schwarz und rot gehalten, ist die Werewolfpage eine recht bunte Zusammenstellung … viele historische und zeitgenössische Illustrationen, Kurzgeschichten, eine Zusammenstellung von Mythen und Legenden.
Umfangreich der Film-Teil, chronologisch von 1913 bis heute – Titel, Kurzbeschreibungen, Poster, ein paar Scripte, Filmausschnitte, Standphotos.

D. L. Ashliman wiederum beschäftigt sich allgemein ausgiebig mit Fabeln, Märchen und Sagen und hat u.a. eine kleine Sammlung von ihm übersetzter deutscher Werwolf-Legenden veröffentlicht … Werewolf Legends from Germany.

Ein umfangreiches Archiv von Werwolfprozessen in der frühen Neuzeit, also Hexereiprozessen, »bei denen der Vorwurf der Wolfsverwandlung eine Rolle spielte oder bei denen es freiwillig oder unter der Folter zum Geständnis der Wolfsverwandlung kam«, hat Elmar Lorey zusammengetragen.

Interessant auch seine Übersichtsseite zum Bereich Hexenverfolgung, die etliche Aspekte beleuchtet – wie hat der Werwolf Eingang in die Hexenprozesse gefunden, Verortung in der Literatur, was ist in Sagen und Mythen geblieben. Dort findet sich u.a. auch ein schönes Gedicht von Dario Fo

Ach, ich bin ja so gefräßig.
Werwolf bin ich, will ich sein.

Filmankuendigung: Company of Wolves

Alterniert mit dem Haarbeutel

Herrn Lavaters große Physiognomik veranlaßte zwischen zwei Freunden Spott. Der eine mokierte sich über die Silhouette des hoffnungsvollen Jünglings, den Herr Lavater zum Genie vom ersten Range erhob, und da ihm eben ein junges Schwein begegnete, so fiel ihm ein, daß sich über die hoffnungsvollen Schweinsjünglinge wohl was Physiognomisches sagen ließe. Dieser hinzugeworfene Gedanke fachte den Witz des Verfassers sogleich an, diese Aufsätze zu machen.

Georg Christoph LichtenbergFragment von Schwänzen.

Skizzen von Lichtenberg

Ein Catastrophen

Was erwartete ein Theaterzuschauer im alten Rom, wenn er das Wort Katastrophe hörte? Den positiven Ausgang des Bühnenstücks. Was erwartete der Beerdigungsgast im barocken Deutschland, wenn er in der Leichenpredigt hörte, der Verstorbene habe „eine glückliche Katastrophe“ durchlaufen? Er hoffte, dass auch ihn, wenn es einmal soweit wäre, eine solche Katastrophe ereilt, um Glück und Unsterblichkeit zu erlangen. Wo aber blieben die Schrecken von Naturkatastrophen?
(…)
Katastrophe war von der griechischen Antike bis hin zu Diderots und d’Alemberts „Encyclopédie“ (1751) fast ausschließlich ein Begriff für die glückliche Wendung eines Dramas.

Olaf Briese im Tagesspiegel zur Begriffsgeschichte der Katastrophe.

Zwischen Heilserwartung und Untergang

Verwahrlosung

„Über die Verantwortung einer jungen, begabten Autorin, die mit der Sharing-Kultur des Internets aufgewachsen ist, mag man streiten“, schreibt Hegemanns Verlegerin Siv Bublitz. Als Legitimation kann das kaum durchgehen, zumal Buchhandel und Feuilleton stets die Verwahrlosung des Urheberrechts beklagen, sobald von Googlebooks oder Musikpiraten die Rede ist. Die Ironie darin ist, dass sich ausgerechnet das Medium gegen Hegemann wendet, das zugleich als Kronzeuge für ihre Geisteshaltung bereitstehen muss: Nicht der Lektor bemerkte das Plagiat, es war ein Blogger.

Die Zeit über den Hegemann-Quark.