Virtueller Chor

Am Anfang war ein Groupie …

Nein, kann man so nicht sagen. Am Anfang war ein ausgesprochener Fan von Eric Whitacre und seinen Kompositionen. Seiner Musik verfallen, wie sie selber sagt. Als Groupie hätte sie ihm wahrscheinlich eher Teddybären oder ein paar Höschen zukommen lassen, so hat sie aus Dankbarkeit und Verehrung vor ihrer Webcam sitzend die Sopranstimme eines seiner Choralwerke zu Gehör gebracht. Und hat damit ein Riesenprojekt angestoßen.

Whitacre war gerührt und angetan von ihrer Stimme. Außerdem hatte er eine Idee:

I kind of freaked out, because it occurred to me that if 100 people all recorded their respective parts (Soprano, Alto, Tenor, and Bass) we could line them all up and create a virtual choir. So I asked everyone to buy the same recording of Sleep from iTunes, a beautiful performance by the superb British choir Polyphony. Singers from around the world posted their individual parts, simply singing along to the recorded piece.

Nach einigen Vorarbeiten und Zwischenschritten, v.a. auch digitalen Nacharbeiten (siehe: How We Did It) war ungefähr ein Jahr später Lux Aurumque als virtueller Chor geboren …

Mit 185 Stimmen aus 12 Ländern.
Und sehr, sehr schön ;o)

Fideltüüütskrzzzz

Daß alle meine Seiten einen eher sakralen Unterton haben, geschenkt. Nichts gegen ein wenig Bach auf der Orgel. Aber dieses mißtönende Gebraaze und Gefiepe dazwischen, der doch eher gestörte Rhythmus, holprige Akzentmuster auf wackligem Grundpuls. Furchtbar.
Muß an WordPress und dem ganzen php-Gedöns liegen ;o)

Spiel mir das koewi.log

Update: Dieser Beitrag hier hat bereits musikalisch was verändert … die Kirchenorgel ist draussen. Nettes Spielzeug.

Textbeschreibung von codeorgan.com

[drüber gestolpert im Spreeblick]

Bizarres Browser Benehmen

Als Heranwachsender hat ein Onkel in einem Männergespräch zum Thema „Junge, was willst Du denn mal werden?“ mir vorgeschlagen: Hautarzt. Das sei sehr einträglich. Hautkrankheiten gäbe es immer und die Patienten würden nie wirklich gesund. Ein klasse Beruf.

Was das mit Browsern zu tun hat?
Nun, ich bin jetzt seit 20 Jahren im Binär-Gewerbe. Und wenn man sich lange mit etwas beschäftigt, verfällt man oft dem Glauben, es gäbe nichts mehr, was einen wirklich überraschen würde. Sicherlich mal hier und da neu sortierte Probleme, an denen man sich dann abarbeitet, aber wirklich überraschend? Mmh.

Mein Browser sieht das grade anders.
Und hat irgendwann in den letzten Tagen beschlossen, mir im Impressum (hier im koewi.log) keine Telefonnummer mehr anzuzeigen. Die Nummer ist einfach verschwunden. Nur noch der Bezeichner (Tel.) bleibt stehen. Das ganze aber – wohlgemerkt – nur in meinem Firefox. IE, Opera und Safari hingegen zeigen an, was sie sollen.

Mal abgesehen davon, daß ich in alter Anwender-Tradition lauthals verkünde: Ich hab nichts gemacht! und in den letzten Tagen auch weder ein FF- noch ein WP-Update passiert ist, wüßte ich gerne, worum es eigentlich geht.

Wenn ich im FF die Seite neu lade, blitzt für einen Bruchteil die komplette Zeile auf, wie sie sein soll. Und dann *plöp* ist wieder nur der Bezeichner da. Entsprechend sieht dann auch der Auswahl-Quelltext aus.

IE, Opera, Safari
Und das liegt FF zugrunde ...

Absätze, Zeilenumbruch, und nbsp kann man getrost ignorieren. War nur ein Versuch, die Zahlen-/Zeichenkombination der Nummer aufzubrechen bzw. einzukapseln. Was bleibt ist, daß ich es reproduzieren kann. Und wenn ich den Bezeichner entferne, macht er das gleiche Spiel in der nächsten Zeile bei der Faxnummer. An irgendeiner Stelle zwischen WordPress, dem verwendeten Thema, der Zeichenfolge innerhalb der Nummer (samt Plus, Punkt, Klammer) und dem Rendern verschluckt er sich. Aber halt nur der FF. Seltsam.

Fazit: Ich werde das jetzt erstmal ignorieren. Und wer aus formalen oder sonstigen Gründen meine Tel.-Nummer braucht und sie nicht im Impressum lesen kann, möge bitte eine Mail schicken … oder ins Telefonbuch schauen ;o)

Schreckxikon

1949 Sich selbst replizierende Programme oder «Cellular Automata»

John von Neumann, der Vater der Kybernetik, vertritt in einer Veröffentlichung die Meinung, dass ein Computerprogramm sich selbst replizieren kann.

1959 Core Wars

H. Douglas McIlroy, Victor Vysottsky und Robert P. Morris von Bell Labs entwickeln ein Computerspiel namens Core Wars, bei dem Programme, die Organismen genannt werden, um die Bearbeitungszeit des Computers im Wettstreit liegen.

1960 «Rabbit»-Programme

Programmierer beginnen mit der Erstellung von Platzhaltern für Großrechner. Befinden sich keine Jobs in der Warteschleife, fügen diese Programme eine Kopie ihrer selbst am Ende der Warteschleife ein. Sie erhalten den Spitznamen «Rabbit», da sie sich schnell «fortpflanzen» und Systemressourcen verbrauchen.

1971 Der erste Wurm

Bob Thomas, einer der Entwickler von ARPANET, ein Vorläufer des Internets, erstellt ein Programm mit dem Namen Creeper, das sich von einem Computer auf den nächsten verbreitet und eine Meldung anzeigt.

[…]

Die Jungs und Mädels von Sophos haben – sicherlich nicht ganz uneigennützig, aber erfreulich werbefrei (oder sagen wir mal: zurückhaltend) – eine brauchbare kleine Broschüre über Computer- und Datenschutz aufgelegt.

Von A wie Adware bis Z wie Zombie. Dazu die Beschreibung verschiedener Ansätze von Schutzsoftware, Tips, wie man mit wenig Aufwand und etwas Disziplin einen Großteil der Probleme schon im Vorfeld selbst vermeidet und eine kleine Geschichte der Viren.

Das alles kurz und kompakt erklärt. Eben für Computernutzer, die sich normalerweise nicht oder zu wenig damit beschäftigen. Und das ist nett und löblich.

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