Mit Geschmack und Farbsinn

Da es zu dieser Zeit noch keine Farbfotografie gab, wurden die Farben auf Glas-oder Papierbilder in mühevoller Kleinarbeit mit dem Pinsel unter einer Lupe aufgetragen. Als Farben wurden überwiegend Eiweißlasuren verwendet. Das Kolorieren bot keine technischen Schwierigkeiten, wohl aber mußte es mit gutem Geschmack und etwas Farbsinn ausgeführt werden. Es genügte nicht eine Wiese grün und den Himmel blau zu malen, sondern die Stimmung mußte in der Gesamtheit erfaßt und nach Möglichkeit in einer natürlichen Farbtönung wiedergegeben werden.

Koloriertes Stereophoto um 1860 ... (c) stereoskopie.com

Handkolorierte Stereophotos … und überhaupt alles über die Welt der Stereoskopie im virtuellen Museum für Stereophotografie und Stereoskopie

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.