Virtueller Chor

Am Anfang war ein Groupie …

Nein, kann man so nicht sagen. Am Anfang war ein ausgesprochener Fan von Eric Whitacre und seinen Kompositionen. Seiner Musik verfallen, wie sie selber sagt. Als Groupie hätte sie ihm wahrscheinlich eher Teddybären oder ein paar Höschen zukommen lassen, so hat sie aus Dankbarkeit und Verehrung vor ihrer Webcam sitzend die Sopranstimme eines seiner Choralwerke zu Gehör gebracht. Und hat damit ein Riesenprojekt angestoßen.

Whitacre war gerührt und angetan von ihrer Stimme. Außerdem hatte er eine Idee:

I kind of freaked out, because it occurred to me that if 100 people all recorded their respective parts (Soprano, Alto, Tenor, and Bass) we could line them all up and create a virtual choir. So I asked everyone to buy the same recording of Sleep from iTunes, a beautiful performance by the superb British choir Polyphony. Singers from around the world posted their individual parts, simply singing along to the recorded piece.

Nach einigen Vorarbeiten und Zwischenschritten, v.a. auch digitalen Nacharbeiten (siehe: How We Did It) war ungefähr ein Jahr später Lux Aurumque als virtueller Chor geboren …

Mit 185 Stimmen aus 12 Ländern.
Und sehr, sehr schön ;o)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.