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Sinnerman

Keiner von uns ist ohne Schuld. Bei jedem Fehltritt aber kommt es darauf an, wer ihn begeht: Wir zeigen auf, welche Konsequenzen Ihnen als Vertreter bestimmter Kreise bei populären Vergehen drohen – und wie Sie aus der Misere am besten wieder rauskommen.

Politiker, Showstar, Sportler, Kirchenmensch – Alkohol, Sex, Korruption, Handgreiflichkeiten, Nazi-Vergleich.

Die Matrix der Sünden.

FAZ-Illustration ... Matrix der Suenden

Tertiäres Wumms

Nachdem ich meine Vorliebe für elektronische Musik wiederentdeckt habe, begann ich kürzlich mit meinem Lieblingskollegen Herrn L. aufgrund einer harmlosen Äußerung “Diesem Stück fehlt echt der Wumms!” die typischen Bestandteile von Goa/Psytrance Musikstücken zu analysieren.

Rhythm Is A Dancer.

Das ist nett. Und ich fühle mich plötzlich schrecklich alt. Und was zum Henker ist Goa/Psytrance?

Und wenn man grad bei Nicole Britz auf dyfustifications ist, dann auch einen Blick auf die Stilkunde des Abzappelns werfen. Ebenfalls eine nette Sammlung.

Teer muß her

Ein Schlag-Schlaaaaagloooch
Niederzimmern, deine Löcher sind leer
Drum singen wiiii-iiir:
Teer! Muß! Her!

Niederzimmern im Grammetal zwischen Erfurt und Weimar möchte Löcher füllen. Genauer: Schlaglöcher. Und das zweisprachig. Und mit Begleitsong.

Ein Schlagloch in Niederzimmern

De Niro sagte eigentlich nie etwas

So aktiv ihre Protagonisten zum Teil noch sein mögen – die ganze Generation des New Hollywood bewegt sich unaufhaltsam aufs Lifetime-Achievement-Alter zu. So möchte man jede Begegnung mit Meistern wie Martin Scorsese jetzt nutzen, noch ein Stück Geschichte aufzuzeichnen: Erinnerungen an große Karrieremomente, ohne die es ein paar Meisterwerke des Kinos weniger gäbe.

Wie wahr.
Martin Scorsese in der SZ:
Vielleicht waren wir einen Tick zu arrogant.

De Niro als Taxi Driver

Kommen Sie näher, kommen Sie ran!

Da stehen sie, die Abnormitäten, die Riesen, die Zwerge, die Clowns, die Zauberkünstler, die Gedankenleser, die Tätowierten, die Kettensprenger und Ringkämpfer – da wird das ‚Schnürleiberl’ der dicksten Dame der Welt oder das Zaumzeug des kleinsten Pferdes der Erde gezeigt – heitere Szenen spielen sich ab, und unermüdlich preist der Rekommandeur diese Attraktionen an. Wenn sich das “Theater” nicht gleich nach der Parade füllt – “die Künstler begeben sich in das Theater und die Extra-Gala-Monstre-Vorstellung nimmt ihren Anfang!” -, dann muß sie eben ein zweites, notfalls drittes Mal wiederholt werden, und die ‚Herrschaften’ die bereits im Theater sitzen oder stehen, hören die bombastische Ankündigung eben von hinten noch ein paar Mal geduldig mit an.

Panoptikum und Kuriosa, Zaubertheater und Völkerschau, Akrobatik und Menagerie – die Welt der Schaubuden

Stefan Nagel sammelt seit Jahren Bilder, Dokumente, Artikel und Bücher zum Thema und hat eine sehr umfangreiche Monographie zu Geschichte und Erscheinungsformen der Schaubuden zusammengestellt. Photos, Ansichtskarten und Gemälde, zeitgenössische Berichte und Beschreibungen aus Zeitungen und Literatur … und da das Sammeln nicht aufhört, kommt immer noch etwas dazu. Schön, prall, bunt, anregend.

Etwas störend ist, daß die Arbeit in Form einzelner PDFs vorliegt, wohl der Tatsache geschuldet, daß Stefan Nagel anscheinend die jeweils aktuelle Version auf eine CD packt. Eine Gesamtversion (PDF, 75MB) gibt es über die Uni Frankfurt, dort fehlen aber wohl aktuelle Änderungen und Ergänzungen, die u.a. auch in Nagels Blog zum Thema erwähnt sind.

So oder so: mir hat jede einzelne PDF Spaß gemacht.

Detail einer Fotografie von Heinrich Zille

Heimatländerfeiertage

Sprachkursteilnehmer aus der ganzen Welt haben als Textproduktionsaufgabe in Ihren Kursen eine Beschreibung wichtiger Feiertage in ihren Heimatländern angefertigt. Die Texte stammen aus Kursen der fortgeschrittenen Grundstufe bis zur Oberstufe. Sie sind authentisch und nicht korrigiert.

Deutschlerner aus aller Welt stellen Feiertage vor.

El Hombre Lobo

The name Werewolf most likely derives from Old English wer (or were) and wulf. The first part, wer, translates as “man” (in the sense of male human, not the race of humanity). It has cognates in several Germanic languages including Gothic wair, Old High German wer and Old Norse var, as well as in other Indo-European languages, such as Latin vir, Lithuanian vyras and Welsh gwr, which have the same meaning.

The second half, wulf, is the ancestor of modern English “wolf”; in some cases it also had the general meaning “beast”. An alternative etymology derives the first part from Old English weri (to wear); the full form in this case would be glossed as wearer of wolf skin.

Obwohl dem Sujet entsprechend düster in schwarz und rot gehalten, ist die Werewolfpage eine recht bunte Zusammenstellung … viele historische und zeitgenössische Illustrationen, Kurzgeschichten, eine Zusammenstellung von Mythen und Legenden.
Umfangreich der Film-Teil, chronologisch von 1913 bis heute – Titel, Kurzbeschreibungen, Poster, ein paar Scripte, Filmausschnitte, Standphotos.

D. L. Ashliman wiederum beschäftigt sich allgemein ausgiebig mit Fabeln, Märchen und Sagen und hat u.a. eine kleine Sammlung von ihm übersetzter deutscher Werwolf-Legenden veröffentlicht … Werewolf Legends from Germany.

Ein umfangreiches Archiv von Werwolfprozessen in der frühen Neuzeit, also Hexereiprozessen, »bei denen der Vorwurf der Wolfsverwandlung eine Rolle spielte oder bei denen es freiwillig oder unter der Folter zum Geständnis der Wolfsverwandlung kam«, hat Elmar Lorey zusammengetragen.

Interessant auch seine Übersichtsseite zum Bereich Hexenverfolgung, die etliche Aspekte beleuchtet – wie hat der Werwolf Eingang in die Hexenprozesse gefunden, Verortung in der Literatur, was ist in Sagen und Mythen geblieben. Dort findet sich u.a. auch ein schönes Gedicht von Dario Fo

Ach, ich bin ja so gefräßig.
Werwolf bin ich, will ich sein.

Filmankuendigung: Company of Wolves