Schreckxikon

1949 Sich selbst replizierende Programme oder «Cellular Automata»

John von Neumann, der Vater der Kybernetik, vertritt in einer Veröffentlichung die Meinung, dass ein Computerprogramm sich selbst replizieren kann.

1959 Core Wars

H. Douglas McIlroy, Victor Vysottsky und Robert P. Morris von Bell Labs entwickeln ein Computerspiel namens Core Wars, bei dem Programme, die Organismen genannt werden, um die Bearbeitungszeit des Computers im Wettstreit liegen.

1960 «Rabbit»-Programme

Programmierer beginnen mit der Erstellung von Platzhaltern für Großrechner. Befinden sich keine Jobs in der Warteschleife, fügen diese Programme eine Kopie ihrer selbst am Ende der Warteschleife ein. Sie erhalten den Spitznamen «Rabbit», da sie sich schnell «fortpflanzen» und Systemressourcen verbrauchen.

1971 Der erste Wurm

Bob Thomas, einer der Entwickler von ARPANET, ein Vorläufer des Internets, erstellt ein Programm mit dem Namen Creeper, das sich von einem Computer auf den nächsten verbreitet und eine Meldung anzeigt.

[…]

Die Jungs und Mädels von Sophos haben – sicherlich nicht ganz uneigennützig, aber erfreulich werbefrei (oder sagen wir mal: zurückhaltend) – eine brauchbare kleine Broschüre über Computer- und Datenschutz aufgelegt.

Von A wie Adware bis Z wie Zombie. Dazu die Beschreibung verschiedener Ansätze von Schutzsoftware, Tips, wie man mit wenig Aufwand und etwas Disziplin einen Großteil der Probleme schon im Vorfeld selbst vermeidet und eine kleine Geschichte der Viren.

Das alles kurz und kompakt erklärt. Eben für Computernutzer, die sich normalerweise nicht oder zu wenig damit beschäftigen. Und das ist nett und löblich.

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3 Gedanken zu “Schreckxikon

  1. Uupps … das erinnert mich.
    Der liegt seit Jahren, noch eingeschweißt, in irgendeinem Regal hier im Haus.

    Vielleicht komm ich ja demnächst mal dazu …

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