Monatsticket?

Meine Güte … die Sache mit der Verrichtung scheint ja auch immer komplizierter zu werden ;o)

Der Apparat ist ein umgerüsteter Parkscheinautomat, auf dem „Steuerticket-Automat“ steht. Auf einem Display heißt es: „Die Nacht 6,00 Euro“. Und wie beim Parkschein ist auch hier eine Betriebszeit angeschlagen: Montag bis Sonntag 20.15 Uhr bis 6.00 Uhr.

Steuergerechtigkeit am Straßenstrich

Pirol

In meiner Alterskohorte, plus/minus ein paar Jahre, gibt es immer wieder Situationen, wo ein verweisendes Stichwort zu einem Loriot-Sketch reicht, um alles zu erklären. Ob im sozialen Miteinander oder im Kampf mit Alltagsgegenständen. Die Essenz der Situationen ist beschrieben. Es fehlt nichts. Nur das Lachen. Und das kommt mit der Erkenntnis. Und mit ziemlicher Gewißheit.

Loriot ist gestern gestorben. Ich werde ihm zu Ehren fleißig kleben. Versprochen.

Wohlfahrtsmarke mit Loriot-Motiv

Und jetzt muß ich erstmal suchen gehen. Irgendwo hatten wir eine leicht zerfledderte Ausgabe von Reinhold, das Nashorn. Mein erster Kontakt mit Loriot.

Plenty of wear

Peter Falk ist gestern gestorben. Grund genug, nochmal einen alten Beitrag hervorzukramen …

Columbo auf Leinwand und Papier, in Kreide, Öl und Kohle. Die Zeichnung unten stammt übrigens von Peter Falk selbst. Auch wenn er sonst, wie er sagte, »nackte Frauen« als Motiv bevorzugte, ließ er sich doch ab und an überreden, seine Sicht auf sein alter ego zu skizzieren.

Aber Columbo-Art ist natürlich nur ein Teil einer recht prallen Fanseite, die so ziemlich alles rund um Columbo präsentiert. Seine Auftritte, sein Mantel, sein Auto, den Hund namens Hund, Mrs. Columbo, Filmfehler, Columbo-Cartoons, Gastauftritte in anderen Comics, eine schöne Betrachtung über Columbos Zigarren u.v.m.
Den besten Überblick über den Inhalt gibt es im scrapbook.

Every once in a while I think about gettin‘ a new coat, but there’s no rush on that. There’s still plenty of wear in this fella!

Was zum Teufel?

Die großen Stromkonzerne wollen milliardenschwere Schadenersatzforderungen an den Staat durchzusetzen und drohen mit einer Verfassungsklage gegen das Atomausstiegs-Gesetz.

Ich hätte ja nicht gedacht, daß mir sowas in diesem meinem Leben noch mal über die Lippen kommt. Aber laut und deutlich und im Bewußtsein aller mir bekannten Vor- und Nachteile und damit zusammenhängender gesellschaftlicher und philosophischer Fragen sei hiermit die Forderung in den Raum gestellt:

Verstaatlicht die Stromkonzerne. Sofort!

Grmblbrmbl himmelsakra … isdochwahr Mensch … blödes Pack …

Eine Feder für Goldt

Für das Plattencover, darauf zwei Fotos des Musikers und Schriftstellers in jüngeren Jahren, habe ich einen passenden Titelschriftzug im Stil englischer Schreibschrift entworfen und mit einer antiken Spitzfeder, bewusst etwas verspielt und leichtsinnig, geschrieben bzw. gezeichnet.

Frank Ortmann, Grafikdesigner, Typograf und Schreibkünstler.
Handwriting/Lettering Max Goldtʼs LʼEglise des Crocodiles

Sehr schön das ;o)

Des Pudels Kern

Ren Netherland macht seit 25 Jahren Fotos. Tierfotos. Genauer: Haustierfotos. Also Portraits von Hunden, Katzen, Kaninchen, Meerschweinchen … was so kreucht und fleucht im Haus. Mit und ohne zugehörige Zweibeiner.
Und er scheint ein Händchen für seine tierischen Models zu haben. Weshalb er in den USA auch bei vielen schrecklichen „pimp-my-pet“-Wettbewerben als Haus-und-Hof-Fotograf hinzugezogen wird.

Pudel, mehr oder weniger  ...  (c) Ren Netherland

Transformierte Pudel und Albenindex

Akuter Espressionismus

Wissenswertes zu Geschichte und Herkunft, zu Vorbereitung und Zubereitung, zur richtigen Technik, zum passenden Zubehör und zur Ausprägung verschiedener Spezialitäten. Klein, kompakt … nett.
Und wenn man im ersten Moment noch bedauert, daß es keine Geruchsübertragung gibt, merkt man bald: ist gar nicht nötig. Funktioniert auch so. Zumindest bei mir kitzeln die Geschmacks- und Geruchsnerven ;o)

Espressokunst

Ein Coretto ... also mit Allohol

Herr Kaiser, der alte Schwerenöter

„Die Damen trugen rote und gelbe Bändchen“, berichtete ein Gast in seiner eidesstattlichen Versicherung. „Die einen waren als Hostessen anwesend, die anderen würden sämtliche Wünsche erfüllen. Es gab auch Damen mit weißen Bändchen. Die waren aber reserviert für die Vorstände und die allerbesten Vertriebler.“

Incentive