Nicht nur im Bereich der bildenden Kunst zählte Dexel zur Avantgarde des frühen 20. Jahrhunderts. Das Konzept einer klaren, reduzierten Bildsprache verstand er als umfassendes Gestaltungsideal auch im Bereich der Gebrauchsgraphik. Seine Arbeiten und Ideen auf den Gebieten der Reklame, der Typographie, der Architektur, des Bühnenbilds und sogar der Gestaltung von Verkehrsschildern sind wegweisend im Bereich des angewandten Designs.
Walter Dexel – Künstler, Kurator, Designer, Architekt.
Siebzig Arbeiten in der Sonderausstellung Walter Dexel – Druckgraphisches Werk bis Ende Mai im Museum Wiesbaden.
Auch wenn es sonst kaum Gründe gibt, dafür tät es sich lohnen, nach Wiesbaden zu fahren ;o)
Die Druckluftbremsen an Schienenfahrzeugen sind eine besondere Entwicklung der Technik. Es wurde hier keine bestehende Technik an die Eisenbahn adaptiert, wie zum Beispiel die elektrische Beleuchtung an Automobilen, sondern es wurde bei null mit der Entwicklung angefangen. Die Technik der Druckluftbremsen ist untrennbar mit der Entwicklung der Eisenbahn verbunden. Schnellere und schwere Züge zogen die Entwicklung neuer Bremsbauarten nach sich.
Drucklufterzeugung und Steuerventile für Dampf- und für Motorlokomotiven, für Personen- und für Güterzüge.
Abbildungen und Funktionsbeschreibung, Geschichte und Entwicklung.
Olav Kettner ist Lokführer, hat bei der Bahn Maschinenschlosser gelernt und sammelt alles zu Druckluftbremsen … Die Bremsenbude.
Keiner von uns ist ohne Schuld. Bei jedem Fehltritt aber kommt es darauf an, wer ihn begeht: Wir zeigen auf, welche Konsequenzen Ihnen als Vertreter bestimmter Kreise bei populären Vergehen drohen – und wie Sie aus der Misere am besten wieder rauskommen.
Nachdem ich meine Vorliebe für elektronische Musik wiederentdeckt habe, begann ich kürzlich mit meinem Lieblingskollegen Herrn L. aufgrund einer harmlosen Äußerung “Diesem Stück fehlt echt der Wumms!” die typischen Bestandteile von Goa/Psytrance Musikstücken zu analysieren.
So aktiv ihre Protagonisten zum Teil noch sein mögen – die ganze Generation des New Hollywood bewegt sich unaufhaltsam aufs Lifetime-Achievement-Alter zu. So möchte man jede Begegnung mit Meistern wie Martin Scorsese jetzt nutzen, noch ein Stück Geschichte aufzuzeichnen: Erinnerungen an große Karrieremomente, ohne die es ein paar Meisterwerke des Kinos weniger gäbe.
Da stehen sie, die Abnormitäten, die Riesen, die Zwerge, die Clowns, die Zauberkünstler, die Gedankenleser, die Tätowierten, die Kettensprenger und Ringkämpfer – da wird das ‚Schnürleiberl’ der dicksten Dame der Welt oder das Zaumzeug des kleinsten Pferdes der Erde gezeigt – heitere Szenen spielen sich ab, und unermüdlich preist der Rekommandeur diese Attraktionen an. Wenn sich das “Theater” nicht gleich nach der Parade füllt – “die Künstler begeben sich in das Theater und die Extra-Gala-Monstre-Vorstellung nimmt ihren Anfang!” -, dann muß sie eben ein zweites, notfalls drittes Mal wiederholt werden, und die ‚Herrschaften’ die bereits im Theater sitzen oder stehen, hören die bombastische Ankündigung eben von hinten noch ein paar Mal geduldig mit an.
Panoptikum und Kuriosa, Zaubertheater und Völkerschau, Akrobatik und Menagerie – die Welt der Schaubuden
Stefan Nagel sammelt seit Jahren Bilder, Dokumente, Artikel und Bücher zum Thema und hat eine sehr umfangreiche Monographie zu Geschichte und Erscheinungsformen der Schaubuden zusammengestellt. Photos, Ansichtskarten und Gemälde, zeitgenössische Berichte und Beschreibungen aus Zeitungen und Literatur … und da das Sammeln nicht aufhört, kommt immer noch etwas dazu. Schön, prall, bunt, anregend.
Etwas störend ist, daß die Arbeit in Form einzelner PDFs vorliegt, wohl der Tatsache geschuldet, daß Stefan Nagel anscheinend die jeweils aktuelle Version auf eine CD packt. Eine Gesamtversion (PDF, 75MB) gibt es über die Uni Frankfurt, dort fehlen aber wohl aktuelle Änderungen und Ergänzungen, die u.a. auch in Nagels Blog zum Thema erwähnt sind.
So oder so: mir hat jede einzelne PDF Spaß gemacht.
Sprachkursteilnehmer aus der ganzen Welt haben als Textproduktionsaufgabe in Ihren Kursen eine Beschreibung wichtiger Feiertage in ihren Heimatländern angefertigt. Die Texte stammen aus Kursen der fortgeschrittenen Grundstufe bis zur Oberstufe. Sie sind authentisch und nicht korrigiert.
Deutschlerner aus aller Welt stellen Feiertage vor.
The name Werewolf most likely derives from Old English wer (or were) and wulf. The first part, wer, translates as “man” (in the sense of male human, not the race of humanity). It has cognates in several Germanic languages including Gothic wair, Old High German wer and Old Norse var, as well as in other Indo-European languages, such as Latin vir, Lithuanian vyras and Welsh gwr, which have the same meaning.
The second half, wulf, is the ancestor of modern English “wolf”; in some cases it also had the general meaning “beast”. An alternative etymology derives the first part from Old English weri (to wear); the full form in this case would be glossed as wearer of wolf skin.
Obwohl dem Sujet entsprechend düster in schwarz und rot gehalten, ist die Werewolfpage eine recht bunte Zusammenstellung … viele historische und zeitgenössische Illustrationen, Kurzgeschichten, eine Zusammenstellung von Mythen und Legenden.
Umfangreich der Film-Teil, chronologisch von 1913 bis heute – Titel, Kurzbeschreibungen, Poster, ein paar Scripte, Filmausschnitte, Standphotos.
D. L. Ashliman wiederum beschäftigt sich allgemein ausgiebig mit Fabeln, Märchen und Sagen und hat u.a. eine kleine Sammlung von ihm übersetzter deutscher Werwolf-Legenden veröffentlicht … Werewolf Legends from Germany.
Ein umfangreiches Archiv von Werwolfprozessen in der frühen Neuzeit, also Hexereiprozessen, »bei denen der Vorwurf der Wolfsverwandlung eine Rolle spielte oder bei denen es freiwillig oder unter der Folter zum Geständnis der Wolfsverwandlung kam«, hat Elmar Lorey zusammengetragen.
Interessant auch seine Übersichtsseite zum Bereich Hexenverfolgung, die etliche Aspekte beleuchtet – wie hat der Werwolf Eingang in die Hexenprozesse gefunden, Verortung in der Literatur, was ist in Sagen und Mythen geblieben. Dort findet sich u.a. auch ein schönes Gedicht von Dario Fo …
Ach, ich bin ja so gefräßig.
Werwolf bin ich, will ich sein.
Falls wer zufällig dort ist und Lust hat, etwas mitzubringen … das hier find ich nett:
This set of 52 playing cards features drawings of many of Burton’s cute and creepy characters. Each card is backed with stripes and a skull and crossbones image.
Um Zusammenstöße zu vermeiden, stellt der Einwinker vor Anwendung der in Absatz 5 dargestellten Zeichen sicher, dass der Roll- und Schwebebereich, in dem das Luftfahrzeug geführt werden soll, frei von Hindernissen ist.
As the Apostle Paul describes in Thessalonians (…), at some point in the future Jesus will come in the air, catch up the Church from the earth, and then return to heaven with the Church. This is known as the Rapture and it will be glorious. But what of our pets? Who will take care of our pets when we’re gone?
Vorentrückung, Nachentrückung, Teilentrückung, Entrückung vor dem Zorn … als ob die ganze Angelegenheit mit dem jüngsten Gericht nicht so schon kompliziert genug sei, fällt den Jungs und Mädels plötzlich noch ein großes Versäumnis auf.
I take an old banjo, disassemble and clean it, repair any damage, replace the missing parts as necessary (either with period spare parts or new reproductions as available), set it up for maximum playability, and get it back into circulation at a reasonable price. After all, banjos are made to be played, not hung on a wall.
Tim Smith hat eine Obsession: Banjos retten. Aus dunklen Kellern, staubigen Dachböden und alten Hühnerställen befreit (oder auch einfach im Internet ersteigert), teilweise in erbärmlichem Zustand, wird jedes Banjo zu einem Projekt.
Rahmen und Fell, Bünde und Stimmwirbel … alles wird auseinandergenommen und gereinigt, repariert oder erneuert. Und die Projekte werden per Photostrecke und mit ausführlicher Beschreibung aller Arbeitsschritte auf Save the Banjos dokumentiert.
Vermessung und Kartographie waren Fertigkeiten, die im 18. Jahrhundert und auch teilweise im 19. Jahrhundert von vielen Berufsgruppen verlangt und auch praktiziert wurden, da es ganz einfach keine Karten ausreichender Genauigkeit zu den gestellten Aufgaben gab. Die Spezialisierung, wie wir Sie heute kennen, ist ein Produkt der differenzierteren Ausbildung an den Bauakademien und technischen Lehranstalten des 19. Jahrhunderts.
Landvermessung, Kartographie, Festungsbau und militärisches Ingenieurwesen in Preußen 1750-1820.
Kroquirung und Triangulierung, Nivellierung und Minierung, Ortsbestimmung und Topographie … der Ingenieurgeograph.
Eine der Geschichten über den Odol-König Karl August Lingner, die mich immer fasziniert haben.
Da hatte er Anfang der 1890er Jahre, nachdem seine Hinterhofproduktion von Rückenkratzern und Stiefelanziehern keinen rechten Erfolg mehr versprach, soeben das antiseptische Mundwasser kreiert und schickte nun in den Semesterferien eine Horde Studenten in die Dörfer des Erzgebirges. Die hatten auf ihrer Wanderung jedes Seifen- u. Drogeriegeschäft aufzusuchen, dort Odol zu verlangen und anschließend den Ladenbesitzer völlig fassungslos »Wie, das kennen Sie nicht?« zu fragen. Was in kürzester Zeit Lingners Auftragsbücher kräftig füllte.
Seine erste Marketing-Großtat … nach dem Entwurf der unübertrefflich prägnanten Seitenhals-Flasche, wohlgemerkt. Und dem in allen Sprachen gleichklingenden Markennamen Odol, natürlich.
Aber auch sonst tat Lingner sich eifrig als Marketing-Pionier hervor. Ein eigenes Anzeigenkontor speziell für Odol, eine konzertierte Werbeaktion für 1 Million Reichsmark (zeitgleich in allen wichtigen Publikationen weltweit) und schließlich 1911 die 1. Internationale Hygiene-Ausstellung Dresden … mit fünf Millionen Besuchern aus aller Welt während eines halben Jahres. Diese Austellung begründete auch den späteren Bau des Hygiene-Museums in Dresden.
Der Schweizer Ableger der Odol-Seiten bietet einen kompakten und informativen Überblick zur Historie – von 1893 bis 2006.
Eine ausführliche Biographie Lingners sowie Texte und Bilder zu Leben und Schaffen bietet das Lingner-Archiv von Dr. Ulf-Norbert Funke.
Daß alle meine Seiten einen eher sakralen Unterton haben, geschenkt. Nichts gegen ein wenig Bach auf der Orgel. Aber dieses mißtönende Gebraaze und Gefiepe dazwischen, der doch eher gestörte Rhythmus, holprige Akzentmuster auf wackligem Grundpuls. Furchtbar.
Muß an WordPress und dem ganzen php-Gedöns liegen ;o)